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Touren fuer Geniesser

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78 Der Gipfel des

78 Der Gipfel des Dobratschs kann vom Parkplatz Rosstratte in einer rund eineinhalbstündigen Wanderung erklommen werden. italienischen Städtchen. Sein Wahrzeichen ist der Moscarda-Turm, der Rest einer im 13. Jahrhundert erbauten Verteidigungsanlage. Die weit geschwungene Straße über Arta und Tolmezzo läuft zügig unter den Rädern durch, bevor hinter Moggio Udinese gleich der nächste alpine Doppelschlag folgt – Sella di Cereschiatis und Nassfeldpass 2 . Ist die Fahrt über die Sella di Cereschiatis (1.066 m) noch eine runde, harmonische Angelegenheit, so entpuppt sich die Überquerung des Nassfeldpasses (1.530 m) als Herausforderung: enge Serpentinen, knackige Steigungen, Kurven wie am Fließband, eine 180-Grad-Kehre im Tunnel. Zurück in Kärnten setzen wir in Tröpolach den Blinker rechts und klinken uns auf die Bundesstraße 111 ein, die uns ostwärts Richtung Villach bringt. Endlich kommen die oberen Getriebegänge wieder zum Einsatz und schon bald können wir linker Hand den 2.162 Meter hohen Dobratsch erkennen, Villachs Hausberg. Der ist unser nächstes Ziel. Dazu durchqueren wir Villach, folgen dem Schild „Villacher Alpenstraße“ 3 und sind gleich mitten drin in dieser 16 Kilometer langen Route und ihren insgesamt sieben Kehren. Imposante Blicke hinab auf Villach und die umliegenden Seen wechseln sich ab mit mächtig Kurvenspaß. Oben auf der Villacher Alpe angekommen, bieten sich traumhafte Weitsichten zu den Julischen Alpen und den Karawanken. Sommerlicher Fahrspaß (li.) mit vielen Möglichkeiten für Zwischenstopps, so etwa an der Aussichtsplattform „Rote Wand“ (re.). SCHWUNGVOLLE KEHREN BERGAN Zurück in Villach folgt unsere Route ein Stück dem Drautal, zweigt in Feistritz a.d. Drau links ab und nimmt sich anschließend die Windische Höhe 4 vor. Die Bergstraße zieht sich in schwungvollen Kurven bergan und ist zwischendurch etwas holprig und so eng, dass zwei Autos gerade so aneinander vorbeikommen. „Klein, aber

VILLACHER ALPENSTRASSE TOUR 4 79 oho“ könnte man zu diesem wenig bekannten Pass sagen. Sein Name hat übrigens nichts mit irgendwelchen Winden zu tun, sondern bezieht sich auf die früher hier verlaufende deutsch-slowenische Sprachgrenze – die Slowenen wurden auch die „Windischen“ genannt. In St. Stefan erreichen wir das pittoreske Gailtal, folgen dem Fluss ein Stück nach Westen und zweigen in Hermagor rechts Richtung Greifenburg ab. Und sofort dürfen wir uns auf den nächsten Kurvenspaß freuen, denn der 1.034 Meter hohe Kreuzbergsattel 5 ist nicht weit. Zuerst einige harmlose Kilometer im Gitschtal, dann windet sich die gepflegte Fahrbahn in großen und kleinen Bögen an der Talflanke entlang in die Höhe. Die relativ kurze Scheitelstrecke ist schnell überquert und bald darauf rollen wir durch das hübsche Greifenburg 6 mit seinem markanten Schloss. Die durch das Drautal führende Bundesstraße 100 mit ihren sanften Bögen kommt nach diesem so kurvenintensiven Mittelteil der Tour gerade recht. Die Gipfel der Gailtaler und der Karnischen Alpen begleiten uns und sorgen für die perfekte Stimmung zum Ausklang dieser Runde. Über den Iselsberg geht es schließlich zurück ins Glocknergebiet. Der Parkplatz 7 unterhalb der Aichinger hütte ist ein guter Ausgangspunkt für einen kurzen Spaziergang oder eine Wanderung.

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