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Touren fuer Geniesser

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30 AB IN DEN SÜDEN In

30 AB IN DEN SÜDEN In sanften Bögen führt die Bundesstraße 168 im Tal der Salzach entlang nach Westen. Das Panorama ist grandios – rechts die Gipfel der Kitzbüheler Alpen, links die weißen Spitzen der Großvenedigergruppe. Die während der letzten Eiszeit entstandene Großglocknerregion gehört zur Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Das ist der Bereich, in dem sich die Natur frei und unbeeinflusst entwickeln darf. Mittersill 4 , der Sitz des Nationalparkzentrums, taucht auf. Das Städtchen war schon immer ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zweier bis heute bedeutender Routen – die Ost-West-Richtung durch das Salzachtal und die Nord-Süd-Verbindung über die beiden Pässe Thurn und Felbertauern. In Mittersill zweigt rechtwinklig die Bundesstraße 108 aus dem Salzachtal nach Süden ab. Besser bekannt unter dem Namen Felbertauernstraße, verbindet sie auf einer Länge von 65 Kilometern seit 1967 das Salzach- mit dem Drautal. Breit und mit perfektem Belag versehen, macht die Felbertauernstraße das Auto- und Motorradfahren zum reinen Genuss. Lässig durchmessen wir die lang gezogenen Kurven und können dabei in aller Ruhe die vorüberziehenden Bergpanoramen genießen. Wie eine Säge frisst sich die Straße in die Berge hinein, immer enger wird das Tal, immer steiler seine Flanken. Tunnel und Galerien schützen vor Steinschlag und Lawinen. Aus der Kernzone des Nationalparks führt die Felbertauernstraße nun hinaus in die so genannte Außenzone und weiter

Auffahrt von Ferleiten durch wunderschöne Lärchenwälder mit Blick auf die Pfandlscharte. TOUR 1 nach Osttirol. Dort ist die traditionelle Bewirtschaftung der Natur durch Bergbauern erlaubt, alle großen technischen Projekte sind jedoch untersagt. In Matrei 5 besuchen wir das Nationalparkhaus. GROSSGLOCKNER HOCHALPENSTRASSE 31 MEDITERRANER FLAIR Die letzten Bögen der Felbertauernstraße bringen uns hinab nach Lienz 6 . Hier weht ein mediterraner Wind. Hinter Lienz folgen wir ein paar Kilometer der Bundesstraße 100, um in Leisach auf die Pustertaler Höhenstraße 7 abzubiegen. Als schmales, kurvenreiches Bergsträßchen kringelt sie sich auf einer Länge von 20 Kilometern am nördlichen Hang des Tales entlang. Kurz hinter Strassen setzen wir den Blinker links, durchfahren das Lesachtal und nehmen den Gailbergsattel 8 ins Visier. Dessen Eck daten: 981 Meter hoch, vier Serpentinen auf der Süd-, zehn auf der Nordseite, sehr gut ausgebaute Fahrbahn. Die Folge: Gute Übersicht, zügiges Tempo, Fahrspaß pur. Das anschließende Drautal ist schnell durchquert, und knapp fünf Kilometer vor Lienz biegen wir auf die B 107 ab, die uns flott und kurvenreich über den 1.209 Meter hohen Iselsberg hinüber ins Mölltal nach Winklern 9 bringt. Der 1325 errichtete Mautturm ist heute Wahrzeichen dieser geschichtsträchtigen Stadt. Entlang der Möll tauchen wir wieder ein in den Nationalpark Hohe Tauern. Majestätisch ragen weiße Gipfel in den Himmel. Und sofort ist sie wieder da: Die Faszination, die uns auf dieser Runde durch den Nationalpark Hohe Tauern ständig begleitet hat. Bei Matrei in Osttirol lohnt sich ein Abstecher ins Gschlößtal, dem schönsten Ort Tirols 2015.