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Touren fuer Geniesser

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24 GSCHLÖSSTAL, DER

24 GSCHLÖSSTAL, DER SCHÖNSTE TALABSCHLUSS DER OSTALPEN Mit der neuen Trassenführung der Felbertauernstraße öffnet sich der Blick auf das bisher versteckt liegende Gschlößtal, das als schönster Talabschluss der Ostalpen gilt. Wer auf dem Weg in den Urlaub etwas Bergluft schnuppern will, sollte hier unbedingt eine Pause einlegen. Vom Südportal der Felbertauernstraße ist es nur ein Katzensprung bis zum autofreien Gschlößtal, das sich mit zwei Almdörfern, einer berühmten Felsenkapelle und drei Gasthäusern wunderbar für einen Zwischenstopp eignet. Das Gschlößtal ist mit seinen Dreitausendern und einem Gletscher inmitten des Nationalparks Hohe Tauern hochalpin und gleichzeitig durch einen Almweg leicht zugänglich. Mit etwas Glück können die Wanderer Murmeltiere oder sogar den seltenen Bartgeier entdecken, auf jeden Fall Alpenblumen und traumhafte Ausblicke. WEG FREI IN DEN URLAUB Der schönste Weg nach Osttirol führt über die Felbertauernstraße. Die 36 km lange Nord-Süd-Verbindung zwischen Mittersill und Matrei in Osttirol bringt sie schnell und staufrei zu den schönsten Naturhighlights. Viel zu schade, um einfach durchzufahren! Jetzt geht’s rund: die Felbertauernstraße führt gemeinsam mit der Großglockner Hochalpenstraße durch eine Bilderbuch-Gebirgslandschaft. Nutzen Sie die Vorteile des ermässigten Glockner-Rundfahrt-Tickets. www.felbertauernstrasse.at

SAFARI DURCHS HOCHGEBIRGE Auf den ersten Blick karg, auf den zweiten Blick unendlich reich: Das Hochgebirge ist – so karg es auch erscheinen mag – Lebensraum für ganz besondere Tiere und Pflanzen. FLECHTEN. Sie tragen klingende Namen wie Schildkrötenflechte, Blutaugenflechte, Rotschuppe oder Goldblättchen-Feuerflechte. Sie wachsen auf Felsbrocken, auf Begrenzungssteinen und auf Bäumen und sind bis zu über 3.000 Jahre alt. So unscheinbar sie auf den ersten Blick auch erscheinen, so facettenreich sind sie in Wuchs und Aussehen. Mit ein bisschen Glück können im Bereich der Kaiser- Franz- Josefs-Höhe Steinböcke beobachtet werden. 25 SCHMETTERLINGE. Schier unglaublich erscheint die Wanderung der Schmetterlinge, die direkt über das Hochtor führt: Die filigranen Lebewesen wie der Distelfalter oder Admiral fliegen aus dem südlichen Mittelmeerraum nach Mitteleuropa. Ein wahres Eldorado für Schmetterlinge sind die Glocknerwiesen bei Schöneck: Bis zu 700 Schmetterlingsarten wurden hier gezählt. GÄNSEGEIER. Mit seiner gewaltigen Flügelspannweite von bis zu 2,80 Meter gehört der Gänsegeier neben dem Steinadler zu den größten Vögeln in den Hohen Tauern. Rund 60 bis 80 Geier verbringen hier den Sommer, während sich ihre Brutgebiete auf kroatischen Inseln befinden. ALPENSTEINBÖCKE. Die Steinböcke waren gegen Ende des 18. Jahrhunderts im gesamten Alpenraum ausgerottet. Zwischen 1960 und 1965 glückten die ersten Wiedereinbürgerungen in den Hohen Tauern. Heute gibt es wieder 1.100 dieser prächtigen Tiere. TÜRKENBUNDLILIE. Auf den Pockhorner Wiesen oberhalb der Gletscherstraße wächst die bis zu zwei Meter hohe Türkenbundlilie. Ihre Blüten erinnern an einen Türkenturban und verströmen abends und in der Nacht einen schweren, süßen Duft.

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