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Touren entlang der Großglockner Hochalpenstraße

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GROSSGLOCKNER

GROSSGLOCKNER HOCHALPENSTRASSE > Hofmannsweg zur Pasterzenzunge ab, mit 80 Hm Abstieg und ½ Std. Gehzeit. 10 Minuten höher gelangen wir zur Talstation der 1961 – 63 erbauten Gletscherstandseilbahn mit 212 m Länge, 144 Hm und 2 Min. Fahrzeit. Mit ihr (Sommerbetrieb täglich) oder weiterhin am Steig mit Treppen, Stiegen und teils Seilgeländer zur Bergstation Freiwandeck auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (4). Wir haben den großen Nationalpark- bzw. Europaplatz Freiwandeck erreicht und wählen den Rückweg zum Glocknerhaus mit Postbus oder Wandertaxi (Tel. +43 664 3836311) ab dem tiefstgelegenen Parkplatz »Hoher Sattel«, 2.358 m (Busabstellplatz, Von E-Ladestation). dort führt der sandige Steig, bzw. Gletscherweg zwischen Felsinseln und entlang abgeflachter Moränen hinauf nützen in Richtung wir dort Kaiser-Franz- den Ohne Fahrgelegenheit Kehrensteig hinab Josefs-Höhe. zum Pasterzenhaus, 2.112 m, auf der Sturmalpe Wo wir mit Kapelle. die Gletscherstandmarke Dann auf etwas härterem Pflaster 1985 erreichen, in 10 Minuten wird uns zum der Eismasseverlust der Pasterze in den Glocknerhaus, gesamt ¾ Std.. vergangenen drei Jahrzehnten dramatisch vor Augen geführt. An die- Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe Stelle zweigt der befindet Hofmannsweg sich im Besucherzentrum zur Pasterzenzunge die Ausstellung ab, „Gletscher. mit 80 Hm Leben“. Die Pasterze Abstieg und und der ½ Sensationsfund Std. Gehzeit. vor Ort, eine über 6.000 Jahre alte Zirbe- werden in dieser Ausstellung zum Sinnbild für zwei Liebende, die nicht zueinander finden können: Die mächtigen Eisriesen und die verborgenen Schätze, die sich unter den eisigen Massen verbergen. bauten und mit der Generalsanierung 2000 – 03 zum heutigen Berghotel. Die Panoramaterrasse trägt den Namen zu Ehren des einstigen ÖAV-Vorsitzenden der Sektion Klagenfurt, Otto Umlauft. Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Okt., 100 Schlafplätze. Gehzeit: 2.30 Std. Wo wir 1985 die Pasterze betreten haben, liegt heute ein tiefer und breiter, eisfreier Raum unter uns. 10 Minuten höher gelangen wir zur Talstation der 1961 – 63 erbauten Gletscherstandseilbahn mit 212 m Länge, 144 Hm und 2 Min. Fahrzeit. Mit ihr (Sommerbetrieb täglich) oder weiterhin am Steig mit Treppen, Stiegen und teils Seilgeländer 4 zur Bergstation Freiwandeck auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (4). Wir haben den großen Nationalparkbzw. Europaparkplatz Freiwandeck erreicht und wählen den Rückweg zum Glocknerhaus mit Postbus oder Wandertaxi (Tel. +43 664 3836311) 3 134 ab dem tiefstgelegenen Parkplatz »Hoher Sattel«, 2358 m (Busabstellplatz, E-Ladestaion). Ohne Fahrgelegenheit nützen wir dort den Kehrensteig hinab zum Pasterzenhaus, 2112 m, auf der Sturmalpe mit Kapelle. Dann auf etwas härterem Pflaster in 10 Minuten 0 zum 500 Glocknerhaus, m 1 km gesamt ¾ Std. GLETSCHERWEG 1 2 Am Pasterzenboden beruhigt sich der Abfluss von der Pasterze. se Pa ge ten ch sp Stu ein Vo (1 te ve M de be sa m te M de ze Am Pasterzenboden beruhigt sich der Abfluss von der Pasterze. 136 KURZINFO TALORT: Heiligenblut/Hof, 1.288 m, auf der Großglockner Hochalpenstraße zum Alpincenter Glocknerhaus. AUSGANGSPUNKT: Alpincenter Glocknerhaus, 2.136 m, der ÖAV- Sektion Klagenfurt, geöffnet von Anfang Mai bis Ende Okt., 100 Schlafplätze. GEHZEIT: 2.30 Std. HÖHENUNTERSCHIED: 440 m im Aufstieg und 210 m im Abstieg ANFORDERUNGEN: Die alpine Bergwanderung bedingt geeignete Ausrüstung und verbürgt großen Erlebniswert. EINKEHR: Alpincenter Glocknerhaus sowie Gaststätten und Hotels auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, 2.369 m. Pasterzenhaus (Alpenfranz), 2.130 m, geöffnet Anf. Juli – Mitte Sept., 20 Betten.

GROSSGLOCKNER HOCHALPENSTRASSE BAUMGARTLKOPF Ein Blick auf Weite, Berge und Gletscherglanz Blick von der Edelweiß-Spitze auf 30 Dreitausender VON DER Edelwei -Spitze zum Baumgartlkopf Der Parkplatz auf der Edelweiß-Spitze ist Ausgangspunkt für diese stille Tour. Die Wanderung beginnt gleich mit einem Abstieg, was vielleicht ein Grund dafür sein mag, warum kaum jemand auf die Idee kommt, diese schöne Kammwanderung durchzuführen. Ein wundervolles Panorama mit dem ständigen Blick auf die gewaltige Wiesbachhorn Südostwand und – abgesehen vom Wirbel beim Parkplatz – fast völlige Einsamkeit sind die Merkmale dieser schönen, am Rand des Sonderschutzgebietes Piffkar entlang führenden Höhenwanderung. Von der Edelweiß-Spitze nach Osten über den Kamm auf steilem Steig bergab (Wegweiser Baumgartlkopf) in einen Sattel. Weiter auf dem teilweise schmalen Grat zu einem breiten Wiesenrücken. Unterhalb vom Kendlkopf an dessen Ostseite durch (der Kendlkopf kann auf Steigspuren leicht überschritten werden) in eine breite Scharte. Der folgende Aufstieg zum Baumgartlkopf ist wieder steil, aber nicht schwierig. Das Gipfelkreuz steht wenig östlich des höchsten Punktes. Wenn auch der Hirzkarkopf etwas niedriger als der Baumgartlkopf ist und der Übergang von hier aus nicht besonders reizvoll erscheint, sollte man diesen bei gutem Wetter auf jeden Fall machen. Erst während der Gratwanderung stellt sich nämlich heraus, dass der Weiterweg tatsächlich lohnend ist. Der Grat wird zwar stellenweise etwas schmal und felsig, ist aber nie schwierig. Einzelne Markierungen und ein meist deutlicher Steig helfen bei der ohnedies einfachen >