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Touren entlang der Großglockner Hochalpenstraße

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GROSSGLOCKNER

GROSSGLOCKNER HOCHALPENSTRASSE GAMSGRUBENWEG KURZINFO ter. Informative Nationalpark-Pulttafeln erweitern unser Wissen und enthüllen immer wieder Überraschendes. Hier offenbart sich eine unglaubliche Welt, kühn und frei Am Fuß des höchsten Berges Österreichs und mit der Aufforderung, den bequemen Weg nicht zu verlassen. Etwas euphorisch wird der Wasserfallwinkel (2) als »schönster Jausenplatz« Österreichs gepriesen. Der Großglockner bewacht den viel besuchten Rastplatz im Wasserfallwinkel, gleichsam am Endpunkt des Gamsgrubenweges. TALORT: Nationalpark-Gemeinde Heiligenblut, 1.288 m, mit Zufahrt auf der Großglockner Hochalpenstraße. AUSGANGSPUNKT: Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, 2.369 m. GEHZEIT: 2.00 Std. HÖHENUNTERSCHIED: 410 m. ANFORDERUNGEN: Unschwierige und aussichtsreiche, landschaftlich nierende eindrucksvolle Fels- und Wanderung Eiswelt. in der Vorherrschaft des Großglockners (alpiner Steig). Kostenlose, geführte Wanderungen Wir mit beginnen Nationalpark-Ranger die lohnende am Wanderung zum am Wasserfallwinkel, Gamsgrubenweg auf der Gamsgrubenweg täglich um 11.00 Kaiser-Franz-Josefs-Höhe Uhr, von Anfang Juli bis Mitte (1) beim September, Treffpunkt großen Eingangstor Informationsstelle (Info-Zentrale) im Besucherzentrum und tauchen Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. in die Sagen- und Mythenwelt des sogenannten Schatz- EINKEHR: Hotels und Gaststätten tunnels ein, auf mit der Kaiser-Franz- den Themen Berg- Josefs-Höhe, 2.369 m. Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe führt der Gamsgrubenweg in eine faszi- bau, Gold, Bergkristall und Wasser, von der Pasterzensage akustisch untermalt. Nach dem 6. Tunnel schreiten wir unter freiem Himmel und vielleicht auch geblendet vom Eisglanz des Großglocknermassives auf dem Naturlehrpfad Gamsgrube wei- Der Großglockner bewacht den viel besuchten Rastplatz im Wasserfallwinkel, gleichsam am Endpunkt des Gamsgrubenweges. 163 2 1 162 0 500 m 1 km

Schnee umkleideten Johannisberg hoch über dem Pasterzeneis. Auf Felsbänken und Rundhöckern nähern wir uns dem Sandersee (hölzerne Werkhütte) und der Seilbrücke über der kraftvoll in die Zlöpfschlucht stürzenden Möll. Nachdem der dünn angeschwemmte Sandersee (3) ost- und nordseitig halb umrundet ist, windet sich der Steig über Buckelfelsen und moosgerandete Gesteinsparkette ins flache Gletschervorfeld hinauf. Mit dem unaufhaltsamen Rückgang des Zungeneises ist eine in Sandgrieß gebettete GROSSGLOCKNER HOCHALPENSTRASSE GLETSCHERWEG Gletscherweg Pasterze AUF DER GLETSCHERSTRASSE ZUM GLOCKNERHAUS Vorgeschlagen zum UNESCO Welterbe Vom Glocknerhaus (1) an der Gletscherstraße führt ein teils erdiger Steig talseitig hinab und verläuft kurz über einen begrünten Moränenwall aus feinsandigem Bodenmaterial, das der Gletscher 1856 beim letzten großen Vorstoß hier zusammengeschoben hat. Der Steig mündet in die Kraftwerkstraße (Gatter) ein und führt zur 93 m hohen Mooser- und Drossen-Staumauer, Über die in die Zlöpfschlucht stürzende Möll die den gelangen trübgrünen wir zum Speicher Margaritze (2) Sanderboden. auffangen. Schnee umkleideten Wir überschreiten Johannisberg den zugeleiteten Leiterbach hoch über (Tafeln) dem Pasterzeneis. und folgen Auf dem Gletscherweg, der Felsbänken und Rundhöckern nähern wir uns südseitig dem Sandersee des Speichers (hölzerne Werkhütte) bzw. Kampfzone und der Seilbrücke schütterer Lärchen an der Waldgrenze über der bergan kraftvoll führt. in die In robuster Zlöpfschlucht stürzenden Möll. Nachdem Gesellschaft von Zwergsträuchern leuchtet hell wie die Sonne der dünn angeschwemmte Sandersee (3) ost- der und Wundklee. nordseitig halb Das umrundet ist, reicht windet bis sich in der den Steig Bereich über des Elisabethfelsens, weitverbreitete Blümchen Buckelfelsen dessen und Spitze moosgerandete um 1818 eisfrei wurde und Gesteinsparkette ins flache Gletschervorfeld mit hinauf. dem Mit Steinzeichenplatz dem unaufhaltsamen (Buch) Rückgang als herrlicher des Zungen-Rastplatz gilt. Hunderte und Steingarten eises ist eine unterschiedlich in Sandgrieß gebettete groß geschichtete Steinmänner milchtrübe bis graugrüne Tümpellandschaft entstanden, ein zwischen sind der spröde Gegensatz zum Schnee Schutt, Geröll sowie Grund- und Seitenmoränen Vom Speicher eintöniges Margaritze steigt »Neuland«. das Gelände zum Sandersee und schließlich am Hofmannskees zum Großglockner an. Über die in die Zlöpfschlucht stürzende Möll gelangen wir zum Sanderboden. umkleideten Johannisberg hoch über dem Pasterzeneis. Auf Felsbänken und Rundhöckern nähern wir uns dem Sandersee (hölzerne Werkhütte) und der Seilbrücke über der kraftvoll in die Zlöpfschlucht stürzenden Möll. Nachdem der dünn angeschwemmte Sandersee (3) ostund nordseitig halb umrundet ist, windet sich der Steig über Buckelfelsen und moosgerandete Gesteinsparkette ins flache Gletschervorfeld hinauf. Mit dem unaufhaltsamen Rückgang des Zungeneises ist eine in Sandgrieß gebettete milchtrübe bis graugrüne Tümpellandschaft entstanden, ein zwischen Schutt, Geröll sowie Grund- und Seitenmoränen eintöniges »Neuland«. Von dort führt der sandige Steig, bzw. Gletscherweg zwischen Felsinseln und entlang abgeflachter Moränen hinauf in Richtung Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Wo wir die Gletscherstandmarke 1985 erreichen, wird uns der Eismasseverlust der Pasterze in den vergangenen drei Jahrzehnten dramatisch vor Augen geführt. An dieser Stelle zweigt der > Wo wir 1985 die Pasterze betreten haben, liegt heute ein tiefer und breiter, eisfreier Raum unter uns. Über die in die Zlöpfschlucht stürzende Möll gelangen wir zum Sanderboden.