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Reiseveranstaltungsbroschuere Großglockner

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Schneeräumung mit

Schneeräumung mit Rotationspflügen „System Wallack“

GROSSE GESCHICHTE Franz Wallack, Erbauer der Straße Bei der Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße von 1930 bis 1935 standen zwei Gesichtspunkte im Vordergrund: Die Erschließung dieses Teils der Alpen und damit die Schaffung einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung sowie die Möglichkeit, Arbeitsplätze in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit zu schaffen. Rund 4.000 Männer waren mit dem Bau der sechs Meter breiten Schotterstraße beschäftigt. Schwerstarbeit im Hochgebirge Die Straße zählt zu den wichtigsten Repräsentationsbauten der Ersten Republik und war Symbol für den wirtschaftlichen Überlebenswillen im Land. Am 3. August 1935 feierte man die Eröffnung der damals modernsten Hochalpenstraße. Noch heute sind die historischen Steinmauern und Straßenbegrenzungen größtenteils erhalten. Mit der Gründung des Nationalparks Hohe Tauern im Jahr 1981 wurde der Groß glockner Hochalpenstraße eine weitere wichtige Funktion zuteil: Sie ermöglicht den Zugang in das Kernstück des Naturschutzgebietes. DER ERBAUER – FRANZ WALLACK Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße ist untrennbar mit dem Namen Franz Wallack verbunden. Der junge Bauingenieur aus Kärnten übernahm mit viel Elan und Umsichtigkeit den Auftrag zur Errichtung einer Aussichtsstraße von der damals neu gegründeten Großglockner Hochalpenstraßen AG. Auf eigene Kosten unternahm er eine Studienreise über 43 Alpenstraßen, bevor er das eindrucksvolle Projekt startete. Es sollte die „schönste Straße der Alpen“ werden, die die Natur in den Fokus rückte. SCHNEERÄUMUNG Um die Benützung der Straße ab Anfang Mai gewährleisten zu können, werden alljährlich aufwändige Schneeräumungsarbeiten betrieben. Mit Hilfe von vier Rotationspflügen – eine Kombination aus Schneefräse und Pflug, die von Franz Wallack konstruiert wurde – dauert die Schneeräumung rund drei Wochen. Der „Durchstich“ auf Höhe des Hochtors ist jedes Jahr ein großes Ereignis. Nach durchschnittlichen Wintern sind Anfang Mai die Schneemauern in bestimmten Streckenbereichen zwischen acht und zehn Meter hoch. Sie bilden die Kulisse für eine imposante Fahrt ins Hochgebirge. DIE GROSSGLOCKNER HOCH ALPENSTRASSE HEUTE Mit knapp 850.000 Besuchern im Sommerhalbjahr hält sich die Großglockner Hochalpenstraße seit Jahren unter den Top 3 der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Die im Jahr 1931 gegründete Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) ist Straßenbetreiber von fünf Panorama straßen und ist ein modernes Tourismusunternehmen. Neben der Großglockner Hochalpenstraße werden die Gerlos Alpenstraße mit den WasserWelten Krimml, die Nockalmstraße, die Villacher Alpenstraße und die Goldeck Panoramastraße betrieben. MODERNSTE TECHNIK UND NACHHALTIGKEIT Die Großglockner Hochalpenstraßen AG setzt seit vielen Jahren auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. So wurden entlang der Großglockner Hochalpenstraße schon mehrere E-Ladestationen, die dem modernsten Stand der Technik entsprechen, errichtet. E-Ladestationen von Nord nach Süd: • km 0 der Großglockner Hochalpenstraße, Gemeinde Bruck • Landgasthof Wasserfall, Gemeinde Fusch • Haus Alpine Naturschau, km 25,4 • Hochtor, Südportal • Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, km 8,7 Gletscherstraße • Hotel Rupertihaus, Gemeinde Heiligenblut GROSSGLOCKNER.AT 9

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