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Glockner Panorama 2021

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Glockner Panorama 2021

E NS T RASSEN GROSSGLOCKNER grossglockner.at Das Großglockner Magazin GROSSGLOCKNER 3.798 m Ausgabe No 1/2021 GROSSES WIESBACHHORN 3.564 m GROSSGLOCKNER JOHANNISBERG 3.453 3.798 m GROSSES WIESBACHHORN 3.564 m JOHANNISBERG 3.453 m EDELWEISSSPITZE 2.571 m PASSHÖHE HOCHTOR 2.504 m FUSCHER TÖRL 2.428 m EDELWEISSSPITZE KAISER-FRANZ-JOSEFS-HÖHE 2.571 m 2.369 m PASSHÖHE HOCHTOR 2.504 m FUSCHER TÖRL 2.428 m KAISER-FRANZ-JOSEFS-HÖHE 2.369 m PIFFKAR 1.620 m HEILIGENBLUT PIFFKAR AM GROSSGLOCKNER 1.620 1.301 m HEILIGENBLUT AM GROSSGLOCKNER 1.301 m FUSCH AN DER GROSSGLOCKNERSTRASSE 815 m ENDLICH WIEDER GROSSGLOCKNER FUSCH AN DER GROSSGLOCKNERSTRASSE 815 m Größtes Denkmal Österreichs und Straße in den Nationalpark Jeden Frühling vollzieht sich auf der Großglockner Hochalpenstraße ein bemerkenswertes Schauspiel. Aus ihren Winterquartieren in Salzburg und Kärnten rücken die mächtigen Rotationspflüge (System-Wallack) aus, um Österreichs höchste Panoramastraße von Schnee und Eis zu befreien. Langsam aber stetig, Kehre für Kehre, graben sich die blauen „Metallriesen“ durch meterhohe Schneemassen. Bis sie schließlich auf 2.504 Metern Seehöhe zum „Durchstich am Großglockner“ aufeinandertreffen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Glocknerstraße ist der Durchstich jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis. Doch selten wurde er so heiß herbeigesehnt wie in diesem Jahr. Kein Wunder: Hier, inmitten der einzigartigen Natur des Nationalparks Hohen Tauern, finden wir vieles, das wir in den vergangenen Monaten so schmerzhaft vermisst haben: Freiheit und Natur im Hochgebirge und viel Platz zum Abstand halten. Wunderwerk und Hoffnungsschimmer Über 90 Jahre ist es her, seit der Visionär Franz Wallack den Auftrag zur Planung der Großglockner Hochalpenstraße bekam. Sein kühnes Ziel: Umgeben von den mächtigsten Gipfeln Österreichs sollte eine Straße entstehen, die für die Menschen die Natur im Hochgebirge in ihrer ganzen Pracht und Unmittelbarkeit erlebbar macht. Geradezu ein Wunderwerk des Straßenbaus sollte die Straße werden und dabei in bestmöglichem Einklang mit der Natur stehen. Nicht zuletzt hatte das Projekt aber auch eine ökonomische Seite. In Zeiten höchster wirtschaftlicher Not sollte das gigantische Bauvorhaben Arbeitsplätze schaffen und den Menschen in der gebeutelten Republik Zuversicht geben. Eine Straße zum Stehenbleiben Wallacks Kunststück gelang: Heute zählt die 48 Kilometer lange Panoramastraße als einzigartiges Meisterwerk der Baukunst. Hinter jeder der 36 Kehren verbirgt sich ein traumhafter Ausblick auf die Gipfelwelt der Hohen Tauern. Fast möchte man meinen, diese Straße sei nicht gebaut worden, um zu fahren, sondern um stehenzubleiben und zu staunen. Wer hat noch nicht von ihm gehört: Vom berühmten Blick auf die Pasterze auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe? Oder vom majestätischen Panorama auf der Edelweißspitze, wo über dreißig Dreitausender zum Greifen nahe scheinen. Wo die Natur die erste Geige spielt Seit den Tagen Wallacks hat sich rund um den Großglockner viel getan. Aus der Ausflugsstraße von einst ist eine Erlebnisstraße geworden, die für jeden Besucher das passende Angebot bereithält. Liebevoll gestaltete Ausstellungen, aufwendige Themenwege und kulinarische Schmankerl warten darauf, entdeckt zu werden. Doch bei aller Innovation steht die Natur immer an erster Stelle. Denn die Großglockner Hochalpenstraße hat sich ganz den Werten des Nationalparks Hohe Tauern verschrieben, dessen Vision eines sanften Tourismus sie mitträgt. Schon Franz Wallack wusste: Wo die Natur die erste Geige spielt, braucht es vom Menschen keine Paukenschläge, sondern feine Pinselstriche. Das spüren die Besucherinnen und Besucher der Glocknerstraße auch heute noch. Spätestens nach den ersten Kehren macht sich eine innere Ruhe breit, ein Gefühl des Angekommen-Seins. Dann spürt man: Auf der Großglockner Hochalpenstraße ist der Weg das Ziel. Fahren Sie geruhsam und genießen Sie ihn! NOCKALMSTRASSE. Multimedia Guide — s.4 VILLACHER ALPENSTRASSE. Sonnenwege — s.4 WASSERWELTEN. Neue Ausstellung — s.4